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Flirika

In zahlreichen industriellen Prozessen entstehen als Abprodukte im unterschiedlichen Maße mit Schadstoffen belastete Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe. Die rückstandsfreie Entsorgung dieser schadstoffbeladenen Substanzen ist gesetzliche Pflicht der Verursacher. In Deutschland sind die entsprechenden gesetzlichen Regelungen hierzu im Bundesimmissionsschutzgesetz und verbundenen Bestimmungen geregelt.

Zur Erfüllung dieser gesetzlichen Vorschriften wurden in der Vergangenheit zahlreiche Verfahren und Anlagen entwickelt, mit denen z.B. Abgase von Schadstoffen gereinigt und diese Schadstoffe möglichst rückstandsfrei in harmlose Substanzen umgewandelt werden. Solche Verfahren sind z.B. die thermische oder katalytische Nachbehandlung, die in bisherigen Verfahrensvarianten allerdings noch bedeutende Nachteile technischer und ökonomischer Art aufweisen. Insbesondere erweisen sich die vorhandenen Lösungen oft als nicht ausreichend effektiv hinsichtlich der Beseitigungseffizienz – nicht alle Schadstoffe werden restlos entfernt. Gleichzeitig entstehen aus den notwendigen Aktivierungsenergien in den Verfahren und die verwendeten Katalysatoren hohe Kosten.

Mit dem Netzwerk «FLIRIKA» wurden Kapazitäten gebündelt, um aus den vorliegenden Grundlagenergebnissen marktwirksame, neue und innovative, den internationalen Spitzenstand verwirklichende Technologien und Anlagentechniken hervorzubringen. Zur Lösung dieser Aufgaben arbeiteten mehrere klein- und mittelständische Unternehmen sowie zwei Forschungspartner zusammen. Finanziert wurde «Flirika» durch das Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand als Netzwerkmanagement Ost (NEMO)-Projekt.

Kooperationsnetzwerk Flirika

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