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MIMEG

Aus Sicht der Medizin ist es notwendig, die Auswirkungen invasiver Eingriffe bei Behandlungen und Operationen so gering wie möglich zu halten. Davon ausgehend liegt der Trend der Anforderungen an medizintechnische Einmalgebrauchsgüter in der Verknüpfung mehrerer Funktionen, d.h. es sollen möglichst Funktionen, die bisher durch mehrere Syteme/-komponenten in der operativen Nachsorge erfüllt wurden, von einem oder zumindest weniger als bisher erfüllt werden (minimal invasiver Ansatz). Die Folgen sind u.a. geringere Belastungen der Patienten durch kleinere Wunden, schnellerer Heilerfolg und die Senkung der Gefahr von Wundinfektionen. Die Umsetzung von mehreren Funktionen in ein Produkt ist hierfür der vielversprechende Weg.

Mit dem Netzwerk «MIMEG» (Multifunktional und Invasiv einsetzbare Medizintechnische Einwegmaterialien und Geräte) wurden Kapazitäten gebündelt, um medizintechnische Produkte zu entwickeln, zu vermarkten und weltweit zu vertreiben. Bei den zu entwickelnden Produkten handelt es sich um medizintechnische Einmalgebrauchsprodukte aus Kunststoff für invasive Anwendungen in der Medizin (Katheder, Schläuche usw.), die mehrere Funktionen in einem Produkt vereinen (Multifunktionalität). Zur Lösung dieser Aufgaben arbeiteten mehrere klein- und mittelständische Unternehmen zusammen. Finanziert wurde «MIMEG» durch das Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand als Netzwerkmanagement Ost (NEMO)-Projekt.

Kooperationsnetzwerk Mimeg

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